Zeitspuren: Das Konzentrationslager Neuengamme
1938 – 1945 und seine Nachgeschichte
Ständige Ausstellung für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, seit Mai 2005
Eine ehemalige Häftlingsunterkunft ist der Ort einer Dauerausstellung, die sowohl die Geschichte des Konzentrationslagers Neuengamme erzählt als auch die Gedenkkultur nach 1945 spiegelt. Die Struktur des Gebäudes mit den ehemals vier separat zugänglichen Häftlingsblöcken, die jeweils in zwei große Unterkunftssäle, einen Waschraum und eine Latrine gegliedert waren, ist in der Ausstellungsdramaturgie sichtbar geblieben.Die Ausstellungsgestaltung hat als Bildidee die dreistöckigen Häftlingsbetten, die damals dicht gedrängt in den Schlafsälen standen, aufgegriffen. Für die unterschiedlichen Themenbereiche des Rundgangs wurde diese Grundeinheit zu Pulten, Tischen und Großvitrinen weiterentwickelt. Die filigrane und transparente Konstruktion aus Stahlwinkelprofilen tritt hinter die Gesamtwirkung der Räume zurück. Rote Bücher enthalten die Erinnerungen ehemaliger Häftlinge und heben sie in der Ausstellung sichtbar hervor. Denn sechzig Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers sind die Erinnerungen überlebender Zeitzeugen als unmittelbare Auskunftsquelle über die historischen Ereignisse unverzichtbar. Sie werden auf besondere Weise akzentuiert. Die Ausstellung ist durchgängig viersprachig (deutsch, englisch, französisch, russisch).
Leistungen:
Vermittlungskonzept Ausstellungsgestaltung,Ausstellungsgrafik, Ausstellungsarchitektur,
Ausführungsplanung und Produktion

bis Zapfsäule








